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Was ist Tantra?

Tantra ist eine alte indische Lehre, die sehr stark esoterisch orientiert ist und alle Lebensbereiche betrifft. Unter anderem beschäftigt sie sich auch sehr intensiv mit der Sexualität. Mit Hilfe tantrischer Übungen können Sie den sexuellen Akt mit Ihrem Partner in eine tiefe, spirituelle Begegnung verwandeln.

 

Tantra bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und kann sogar helfen, zur Erleuchtung zu gelangen. Mit Tantra können Sie außerdem Ihre sexuellen Energien steigern und die hohe Kunst der Liebe erlernen.

 

Obwohl diese Lehre aus dem Osten stammt, kann sie das Leben jedes Menschen bereichern, unabhängig davon, welcher Kultur oder Religion er angehört und in welcher Zeit er lebt. Tantra kann Ihnen darüber hinaus helfen, mehr Lebensfreude zu empfinden - und natürlich auch mehr Freude an der Sexualität. Sie werden dabei viel über das tiefere Wesen von Parnterschaft und Liebeb lernen.

 

Gerade im Hinblick auf Ihr Liebesleben kann Tantra sehr viele positive Veränderungen hervorrufen:


Obwohl es viele unterschiedliche Schulen und Varianten von Tantra gibt, sind die Ziele im Grunde immer dieselben. Wie ein Universalschlüssel verschiedene Türen öffnen kann, kann auch Tantra die unterschiedlichsten Schatztruhen aufschließen. Letztendlich hängt es allein von Ihnen ab, ob Sie mit Hilfe von Tantra lediglich Ihre Gesundheit erhalten wollen oder ob es Ihnen vielmehr darum geht, "Samadhi", die Erleuchtung, zu gelangen.

 

 

Tantra zielt zunächst auf die harmonische Entwicklung des menschlichen Potenzials ab. Körper, Seele und Geist werden gepflegt und so gesund erhalten. Tantra sagt ja zur Sinnlichkeit, ja zur so oft verdammten "Fleischeslust". Für einen Tantra-Übenden - einen "Tantrika" - gibt es keine Trennung von "Fleisch" und "Geist". Alles, was uns das Leben zu bieten hat ist heilig! Tantra würdigt den menschlichen Körper als göttliches, Lust spendendes Geschenk. Ohne Lust gäbe es keine Zeugung, keine Entwicklung, keine Evolution. Die einzige "Sünde", die Tantra kennt, ist es, anderen Menschen oder sich selbst Leid zuzufügen, denn Tantra zeigt eine ausgeprägte Ehrfurcht vor dem Leben - vor dem eigenen ebenso sehr wie vor fremdem.

 

Heute bietet Tantra den Menschen eine besondere Chance - nicht nur, weil es die Lust, den Genuss und den Körper bejaht, sondern vor allem deshalb, weil es den Weg zu einem bewussten Umgang mit der körperlichen Lust weist, der nichts mit Sexkonsum zu tun hat. Tantra befreit von einer mechanischen, triebgebundenen und nur kurzzeitig befriedigenden - oder sollte man besser sagen "erleichternden" Sexualität und von vielen sexuellen Problemen und Störungen.

 

 

Potenzprobleme, Erektionsstörungen, Orgasmusschwierigkeiten, Schuldgefühle, Versagensängste und andere Hemmungen werden oft durch falsche Moralvorstellungen, mangelnden Kontakt zum eigenen Körper oder seelische Blockaden hervorgerufen. All diese Ursachen können oft mit Tantra beseitig werden.

 

Dabei fordert Tantra jedoch nie dazu auf, sich direkt mit seinen sexuellen Problemen zu beschäftigen. Sie sollten Ihre sexuellen Schwierigkeiten zunächst vollkommen vergessen und stattdessen die Übungen des Tantra praktizieren. Wenn Sie beispielsweise unter Orgasmusschwierigkeiten oder so genannter Frigidität leiden, so wird gerade der Wille zum Orgasmus zu kommen oder beim Sex "mehr zu empfinden", dies verhindern.

 

Dasselbe gilt für Errektionsstörungen, die nur in den allerseltensten Fällen Folge von Operationen, Medikamenteneinnahme oder Organstörungen sind. Je mehr Sie eine Errektion haben wollen, desto sicherer wird Sie Ihnen verwehrt bleiben.

 

 

Im Tantra gibt es genug Möglichkeiten, auch ohne Jagd nach Orgasmen oder Errektionen zu erfüllenden, erotischen Begegnungen zu finden: Entspannung und Offenheit stehen dabei im Mittelpunkt;  Erwartungshaltung und Leistungsdenken wirken hier hemmend.

 

Das eigene Potenzial auszuschöpfen, den Liebesakt intensiver zu erleben und die Chakras zu entwickeln, das sind im Grunde nur Teilziele, die dabei helfen, das eigentliche, höchste Ziel von Tantra zu erreichen: "die Erweiterung des Bewusstseins und das Erlangen von Glückseligkeit".

 

 

Gesundheit, eine erfüllte Sexualität, Spiritualität und transzendale Liebe sind wichtige Ziele des Tantra.

Wenn man Leben, Sinnlichkeit und Sexualität ablehnt, ist Befreiung nur schwer zu erlangen. Aus diesem Grund macht Tantra auch keinen Bogen um das Leben, die Lust, die Leidenschaft und den Genuss, sondern führt stattdessen mitten hindurch. Dennoch geht es bei Tantra nicht um das hemmungslose Ausleben sexueller Triebe. Ohne Kontrolle und Lenkung der sexuellen Energie, ohne Geduld und Konzentration, ist eine tief greifende "Heilung" des sexuellen Akts nicht möglich. So gesehen hat auch Tantra "asketische" Züge. Der Verzicht auf Sexkonsum ist Bedingung, wenn man höchste ekstatische Gipfel erreichen will. Abgesehen von der inneren Haltung, der Lebensfreude und dem spirituellen Aspekt, spielen beim Tantra einige konkrete Methode eine Rolle:

Tantra bietet Ihnen neue Möglichkeiten, doch die Methoden sollten immer Ihren persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.